10. Übungsaufgabe: Netzwerke und Diskussionslisten

Beim Suchen auf der Homepage des Diskussionsforums H-SOZ-U-KULT konnte ich leider keine direkten Treffer unter “Peter Anich” oder “Atlas Tyrolensis” finden. Nur unter dem Schlagwort “Kartographie” bzw “Cartography” erschien eine ganze Liste mit Artikeln. Diese waren jedoch allgemein gehalten bzw enthielten sie nichts Relevantes über Peter Anich.

Leider ging es mir mit der Suchfunktion auf H-Net nicht anders. Kein einziger Treffer unter “Peter Anich” oder “Atlas Tyrolensis”, aber unter “Cartography” wurde wieder einiges angezeigt. Ich schränkte die Kartographie schließlich wieder auf “Österreich” bzw “Austria” ein, aber dies lieferte keine brauchbaren Ergebnisse. Nichts davon nahm auch nur im entferntesten Bezug auf Peter Anich.

Warum dies so ist, könnte daran liegen - wie ich schon mal erwähnte – dass dieses Thema vielleicht zu regional verhaftet ist und Anich dann auch nur im Rahmen der Kartographie-geschichte wirklich bekannt ist. Vielleicht hätte er dazu mehr erschaffen müssen als „nur“ den „Atlas Tyrolensis“.

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9. Übungsaufgabe: Recherchieren mittels Google und fachspezifischen Datenbanken

Bei meiner Recherche mittels Google stieß ich durch die Eingabe „Peter Anich“ und/oder „Atlas Tyrolensis“ zu allererst auf die Wikipedia-Einträge. Aber auch weitere angezeigte Links gingen ziemlich ausführlich auf das Leben von Peter Anich ein, zB die Websites der „Landwirtschaft und Leben“ oder die des „Kulturraum Tirol“.
Weniger hilfreich für meine Recherche, bzw meine wissenschaftliche Arbeit sind nun die zahlreichen „Peter Anich“-Benennungen. Es wurden unter anderem eine Hütte vom Österreichischen Alpenverein nach ihm benannt, aber auch eine Gondelbahn in Oberperfuß (sein Heimatdorf), ein Höhensteig, ein Weg, eine Straße, die Musikkappelle in Oberperfuß und sogar ein Lauf. Ebenso bekam er sein eigenes Museum.
Doch abgesehen davon kamen auch immer wieder nützliche, neue Links zum Vorschein. zB eine Abbildung des Atlas Tyrolensis auf der Homepage der Historischen Kartenwerke Tirols. Bei einer direkten Suche unter „Atlas Tyrolensis“ allein, kam ich hauptsächlich auf Bestellseiten bezüglich eines Faksimiledruckes dieses Kartenwerkes.

Unter dem Begriff „Bauernkartographen“ stieß ich auf mir schon bekannte Bücher wie zB. jenes, von Hans Kinzl herausgegebene Werk bezüglich Beiträge zur Kenntnis des Lebenswerkes von Peter Anich. Weiters auch auf die Sonderpostmarke, die anlässlich seines 200. Todestages im Jahre 1966 ausgegeben wurde, die mir aber durch die Recherche an der Universitätsbibliothek ebenfalls bereits bekannt war.
Ich landete jedoch auch zwei neue, brauchbare Treffer, die ich ins Wiki eingetragen habe: Die kleinen Globen des Tiroler „Bauernkartographen“ Peter Anich von Hans Kinzl, sowie der Online Artikel von Thomas Hoffmann und Tillfried Cernajsek, herausgegeben vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck. Auch der Online-Artikel von Hanspeter Fischer in der Zeitschrift “Cartographica Helvetica” erschien bei meiner Google-Suche.

Bei der Suche in fachspezifischen Datenbanken und Angeboten erzielte ich folgende Resultate:

historical abstracts : kein einziges Ergebnis, egal mit welchem Begriff ich auch suchte.

Österreichische Historische Bibliographie: hier fand ich einige, zum Teil bereits bekannte, aber auch neue Titel, die ich wiederum ins Wiki schrieb.

Historische Bibliographie Online:
Bei der Suche ohne Einschränkungen unter „Peter Anich“: keine Treffer, auch nicht bei spezieller Namensindex-Suche. Ebenfalls kein Treffer unter „Atlas Tyrolensis“ und auch nicht unter „Bauernkartograph“ obwohl diese Bezeichnung schon öfters in Buchtiteln vorkommt.

Zeitschriftenfreihandmagazin:
Kein Fund der Zeitschrift “Cartographica Helvetica” oder anderen Zeitschriften die sich auf die Kartographie bezieht. Hier ist die Suche doch etwas mühsam, da keine Suchfunktion installiert ist. Mit der Hilfe von Google ergaben sich schlussendlich doch zwei Treffer, wovon sich jedoch nur einer direkt auf die Person Peter Anichs bezog – ich habe ihn ins Wiki eingetragen.

Der Vergleich dieser beiden Such- bzw Recherchemöglichkeiten zeigt nun: Google ist vor allem dann hilfreich, wenn man keine Vorkenntnisse zum Suchbegriff hat. Hier wird einem alles präsentiert: von einschlägigen Monographien über Zeitschriftenartikel bis hin zu Touristenzielen, die nach Anich benannt wurden. Durch die hohe Anzahl der Ergebnisse erfordert das Durchsehen natürlich einige Zeit.
Bei der Suche in fachspezifischen Datenbanken ist eine gezielte Suche förderlich, vor allem beim Zeitschriftenfreihandmagazin, da man sonst mühsam Jahr für Jahr, Zeitschrift für Zeitschrift durchgehen muss. Wenn jedoch eine Suchfunktion vorhanden ist, hat man binnen Sekunden ein exaktes Ergebnis und kann aufgrund dessen natürlich schneller weiterrecherchieren.

Generell ziehe ich die Suche mit Google vor, auch wenn es manchmal doch länger dauert. Das Auffinden des Artikels aus der “Cartographica Helvetica” über Google gibt mir dabei Recht, da dieser Artikel bzw diese Zeitschrift bei keiner der Datenbanken aufschien.

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Übungsaufgabe 7.2: Wikipedia

Wikipedia verwende ich grundsätzlich fast immer als erste Informationsquelle. Es gibt einen guten und vor allem schnellen Überblick zu den verschiedensten Themen. Für meine bisherigen wissenschaftlichen Aufgaben bzw Texte war es für mich aber immer klar, dass ich Wikipedia hier selbstverständlich nicht zitiere und habe meine weiteren, diesbezüglichen Recherchen auf wissenschaftlichen Monographien, Artikeln etc gestützt. Meine Hauptgründe sind hier ähnlich den Argumenten, die Klaus Graf in seinem Blogeintrag vom 8.9.2008 anführte. Alle voran bin ich mir aber immer unsicher ob ich einem Wikipedia-Artikel vollkommen vertrauen kann. Der Autor bleibt ja anonym. Natürlich kann hier ein Experte am Werk gewesen sein, aber auch ein Laie und hierbei gehe ich nicht von einem akademischen Grad aus. Denn ein Titel sagt ganz bestimmt nichts darüber aus, ob jemand ein Spezialist auf einem Gebiet ist. Was nun aber durchaus nützlich sein kann, sind die Literaturhinweise und weiterführende Weblinks. Man kann also seine Recherche durchaus hier beginnen.

Die Argumente, dass man zB jahrelang auf Permanentlinks zurückgreifen kann, um sich auf diese Version der Seite zu berufen, oder auf die Versionsgeschichte, um zu sehen wieviele Autoren an diesem Artikel geschrieben haben (was natürlich der Objektivität des Textes dient), sprechen schon für eine Zitierfähigkeit von Wikipedia, jedoch überzeugen sie mich nicht vollkommen, um sie dennoch für eine wissenschaftliche Arbeit zu verwenden. Denn diese Links sind trotz allem keine Garantie für die Qualität dieses Artikels.

Um einen ersten Überblick zu einem bestimmten Thema zu bekommen = Wikipedia optimal.  Bei wissenschaftlichen Arbeiten würde ich Wikipedia jedoch niemals ohne Gegenrecherche zitieren.

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Übungsaufgabe 7.1.

Ich habe in der Datenbank Historical Abstracts unter folgenden Schlagwörter gesucht:

Cartographic, cartographer, tyrol bzw tirol, 18th century, austria sowie auch direkt unter Peter Anich. Leider konnte ich – auch mit diversen Kombinationen dieser Schlagwörter – keinen direkten, brauchbaren Treffer zu Peter Anich finden. Vielleicht ist mein Recherchethema einfach zu regional (Tirol) und scheint deswegen nicht auf.

Daher habe ich mich für den naheliegendsten Artikel den ich finden konnte entschieden, nämlich:

Fritz Aurada, Die Alpenvereinskartographie. Ein bedeutender Faktor in der alpinen Erschließung und Erforschung Südtirols. In: Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie (1987), Vol. 31 Ausgabe 2, S. 116-131.

Diese Zeitschrift findet sich in zahlreichen österreichischen Bibliotheken, darunter auch viele Universitätsbibliotheken, wie zb in der Universitätsbibliothek Wien (Hauptbibliothek).

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6. Übungsaufgabe – Datenbanken

Im Datenbankverzeichnis der UB Wien:

Die Suche unter „Geschichtliche Hilfswissenschaften“ ergab folgende nützliche Datenbanken:

Historical Abstracts (EBSCO)
Zeitschriftenartikel, Aufsätze aus Sammelwerken, Monografien und Dissertationen zur Geschichte aller Länder (außer USA und Kanada) ab 1450 bis zur Gegenwart.

IKAR – Landkartendrucke vor 1850 (GBV)
Karten, Globen und Atlanten bis einschließlich Erscheinungsjahr 1850.

ÖHB – Österreichische Historische Bibliographie  
Literaturdokumentation, verzeichnet die Publikationen der österreichischen Geschichtsforschung.

Geschichte im Internet  
Dortmunder Linkkatalog zur Geschichtswissenschaft.

Historische Bibliographie Online  
verzeichnet geschichtswissenschaftliche Arbeiten deutscher und fremdsprachiger Provenienz (Dissertationen, Habilitationsschriften und andere selbständige Schriften, Editionen, Aufsätze aus Zeitschriften, Beiträge aus Sammelwerken und Festschriften).

Unter der Suche “Geschichte der materiellen Kultur; Sittengeschichte“:

Humanities Index (ab 1984; OvidSp)
bibliographische Datenbank

Project MUSE  
elektronisches Volltextarchiv von geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriften namhafter akademischer Verlagen und bedeutenden wissenschaftlichen Vereinigungen.

 

Datenbankverzeichnis der ÖNB:

Suche unter „Geschichte“:

Clio Online – Fachportal für die Geschichtswissenschaften
zentrales Internet-Fachportal zur Geschichte

historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet
umfangreiches Informationsangebot für die Geschichtswissenschaften

Internationale Bibliographie der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur
Nachschlagewerk für Zeitschriftenaufsätze der Geistes- und Sozialwissenschaften und angrenzender Fachgebiete

Eingabe: Geographie:

Geographische Zentralbibliothek / Katalog
eine der größten geographischen Fachbibliotheken in Deutschland.

Historische Karten / Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
bedeutende Zeitdokumente unserer Landschaft über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten

Sonstige:
Kulturraum Tirol

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5. Übungsaufgabe – Schlagwörter

Zu meinem Thema fielen mir nun gar nicht so viele Schlagwörter ein:

  • Peter Anich
  • Kartographie Tirol
  • Tirol 18. Jahrhundert
  • Tirolkarte

Die meisten (40) – und wahrscheinlich auch brauchbarsten – Treffer fand ich aber dennoch direkt bei der Eingabe von „Peter Anich“. Vor allem freute mich, dass die meisten dieser Bücher, Zeitschriften, etc im Bestand der Universitätsbibliothek Wien sind. Bei der Suche mit „allgemeineren“ Schlag- und Suchwörtern wie eben Kartographie Tirol oder Tirolkarte ergaben sich auch einige Treffer, jedoch keine weiteren bzw zusätzlichen, die nicht schon bei der Suche unter „Peter Anich“ angeführt worden wären. Es scheint als würde die Kartographiegeschichte Tirols wirklich sehr eng mit Peter Anich verknüpft sein.

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4. Übungsaufgabe – Referenzwerke

In den Lesesälen der Bibliotheken griff ich nach kurzem Durchschmöckern der Bücherregale zuerst nach dem empfohlenen Referenzwerk „Enzyklopädie der Neuzeit“. Leider war aber hier kein direkter Eintrag zu „Peter Anich“ zu finden, nur ein Artikel zur allgemeinen Kartographie dieser Zeit. Im Referenzwerk „Brockhaus: Enzyklopädie, Band 14, JEN-KINC“ fand ich weiters nur einen kleinen Beitrag zur Kartographie. Etwas nähere Informationen zu Peter Anich fand ich im „Brockhaus: Enzyklopädie, Band 2, ANAU-AUSV“, war aber im Großen und Ganzen auch nicht wirklich der Rede wert. Also ging ich nun zu den Biographie-Werken über. Hier fiel mein Blick auf die „Neue deutsche Biographie, erster Band, 1953“. Ein Eintrag zu „Anich, Peter“ war hier schnell gefunden. Diesmal sogar mit etwas mehr Details über seinen generellen Werdegang und einen kurzen Überblick über seine kartographischen Leistungen. Weiters fand ich hier eine Liste mit weiterführenden literarischen Hinweisen. Das nächste Nachschlagewerk war die „Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE), Band 1, Aachen-Braniß“. Diesen Beitrag über Peter Anich konnte ich nun mit dem vorher erwähnten vergleichen. Er war etwas detaillierter, wenn auch nicht wirklich länger. Nach einigen weiteren erfolglosen Nachschlageversuchen in weiteren Referenzwerken stieß ich auf das „Lexikon zur Geschichte der Kartographie“. Erfreulicherweise fand ich in diesem Werk nun endlich einen längeren, interessanten Eintrag zu Peter Anich, sowie auch einen längeren Artikel zur „Kartographie im 18. und 19. Jahrhundert“.

Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass Referenzwerke durchaus brauchbar sind, um einen kurzen und schnellen Überblick über ein gewünschtes Thema zu bekommen – vorausgesetzt, man greift zu den richtigen Werken. Aber auch bezüglich weiterer Recherchen können sie einen wesentlichen Beitrag leisten, zB durch Angabe weiterführender Literatur.

Für meine Arbeit über „Peter Anich“ war diese, doch noch sehr oberflächliche, Recherche ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bekam einen ersten Überblick und habe mich etwas in die Thematik eingelesen. Der nächste logische Schritt bezüglich der Nachforschungen in Bibliotheken wird jetzt die konkrete Suche nach einschlägiger Literatur (zB Biographien, Bücher über sein Karten; etc) sein.

 

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